Den
Tag nach Nikolaus werden sie wohl so schnell nicht vergessen: 40 Schülerinnen
und Schüler aus verschiedenen Kronacher Schulen und ihr Busfahrer. Denn am
Montag gegen 13.40 Uhr kippte der Bus kurz hinter Brauersdorf fast um.Sie
waren auf dem Weg von der Schule nach Hause in den Landkreisnorden. Wie jeden
Werktag. Plötzlich, kurz nach Brauersdorf, kam dem Bus ein Auto entgegen. Laut
Polizei fühlte sich der Busfahrer zwar nicht dadurch behindert, fuhr aber
weit rechts, damit beide Fahrzeuge aneinander vorbei kamen. Doch genau dieses
"Weit-nach-rechts-fahren", wurde ihm dann zum Verhängnis. In dem
vom Regenwetter der vergangenen Tage aufgeweichten Bankett der Kreisstraße
17 zwischen Brauersdorf und Marienroth verlor der Bus den Halt, rutschte in den
Graben und drohte schließlich umzukippen. Die 40 Schülerinnen und Schüler
hatten glücklicherweise alle einen Sitzplatz, so dass keines der Kinder bei
dem Manöver zu Schaden kam. Auch der Busfahrer kam mit dem Schrecken davon. Die
Kinder konnten den Bus verlassen. Sie wurden von einem anderen Omnibusunternehmen
abgeholt und mit ein wenig Verspätung, aber gesund und munter nach Reichenbach,
Haßlach und Teuschnitz chauffiert. Der Busfahrer saß noch eineinhalb
Stunden später auf seinem Fahrersitz und wartete darauf, dass sein Gefährt
geborgen wird. Am
Bus entstand nach ersten Schätzungen ein Schaden von etwa 3000 Euro - Heckseite
und Stoßstange wurden in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehren Brauersdorf
und Pressig sowie der Rüstwagen der Feuerwehr Stockheim waren im Einsatz.
Die Kreisstraße musste nicht gesperrt werden. |